Wärmebildgeräte – Das Verborgene sichtbar machen

Ein Wärmebildgerät trägt manchmal auch die Namen Wärmekamera, Thermal- oder Infrarotkamera. Durch diese Geräte wird die für den Menschen unsichtbare Infrarotstrahlung sichtbar gemacht.

Einsatzbereiche der Wärmebildgeräte

Entwickelt und eingesetzt wurden diese Geräte im militärischen Bereich. Durch neue Technologien und weitere Entwicklungen sind Wärmebildgeräte inzwischen zu einem erschwinglichen Preis erhältlich.

Im zivilen Bereich werden Wärmebildgeräte in der Bauthermografie also beispielsweise für die Prüfung der Wärmedämmung an Häusern eingesetzt. Auch die Feuerwehr nutzt inzwischen Wärmebildkameras, um Glutnester zu entdecken oder vermisste Personen zu finden. In der Forschung und in der Medizin sind Wärmebildgeräte heute kaum mehr wegzudenken. So können lokale Entzündungsherde oder Durchblutungsstörungen rasch erkannt und behandelt werden. 

Wärmebildkameas bieten Bootsfahren die Möglichkeit, andere Schiffe schnell zu erkennen und Kollisionen zu vermeiden. Damit macht das Angeln gleich noch mehr Spaß.

Aufbau & Funktionen von Wärmebildgeräten

Der Aufbau einer Wärmebildkamera gleicht dem Aufbau einer herkömmlichen Kamera. Besonders sind allerdings die Bildsensoren, die auch das langwellige Infrarotlicht erfassen können. Dargestellt wird das Infrarotlich als Intensitätsformation. So heben sich warme Körper je nach Farbeinstellung beispielsweise in Weiß von der grauen Umgebung ab. 

Jagdlicher Einsatz mit Wärmebildgeräten

Beim Jagen kann ein Wärmebildgerät für das Erkunden der Umgebung und das Ausmachen von Wild genutzt werden. Je weniger Vegetation, desto größer die Dedektionsreichweite. So kann die plötzlich sichtbare Wildschweinrotte zu einem tollen Erlebnis für die ganze Familie werden. Du wirst staunen, was sich so alles unbemerkt im Wald bewegt! 

Jedoch siehst Du nur ob sich etwas bewegt. Ein genaues Ansprechen ist daher über Wärmebildkameras nicht möglich. Einige Jäger verwenden Wärmebildgeräte auch für die Nachsuche, besser geeignet sind sie aber für das Absuchen der Wiesen nach Rehkitzen vor dem Mähen.

Im Gegensatz zu anderen Nachtsichtgeräten können Wärmebildgeräte auch tagsüber eingesetzt werden.

Die bei Revierheld angebotenen Kameras lassen sich in vier Kategorien unterteilen:

1. Wildkameraaufsätze für Smartphones (etwa 500 Euro)

Sie bieten eine kostengünstige Möglichkeit Aufnahmen direkt abzuspeichern und sie später schnell aufrufen zu können. Dargestellt wird das Bild auf dem Smartphone durch den externen Sensor.

2. Einsteigerkameras unter 1000 Euro

Gerade für Jäger, die das Gerät nur gelegentlich nutzen wollen, sind Wärmebildgeräte im Einsteigerbereich interessant.

3. Kameras über 1000 Euro

Für alle Fortgeschrittenen, die sich auf aussagekräftige Messungen verlassen wollen, sind Modelle bekannter Marken in der Preiskategorie über 1000 Euro erhältlich.

Zu Beachten beim Kauf einer Wärmebildkamera

Für die Qualität der erzeugten Bilder sind bei einer Kamera die Faktoren Temperaturbereich, Sensor-Auflösung und die Handhabung entscheidend.

Die Einsatzfelder eines Wärmebildgerätes im jagdlichen Bereich stellen eher geringere Anforderungen an den Temperaturbereich, im Vergleich zu Einsatzfeldern in der Elektrotechnik. Für den Kaufpreis entscheidend ist meist die Auflösung des Sensors. Je höher, desto teurer. Bei der Handhabung sollten gerade Anfänger bedenken, dass komplexe Geräte mit einem hohen Funktionsumfang oft nicht nötig sind und damit auf den großen Zeitaufwand bei der Einarbeitung verzichtet werden kann.

Bei Revierheld kannst Du Wärmebildgeräte der folgenden Marken entdecken.

Viel Spaß!

Wärmebildgeräte

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