Montagen – Verbindungsglied zwischen Waffe und Zielfernrohr

Eine Montage stellt die Verbindung von Zielfernrohr und Waffe dar und muss dafür sorgen, dass auch nach vielen tausend Schüssen und mehrmaligen Auf- und Abnahmen des Zielfernrohres eine feste Verbindung besteht. Dieses Bauteil ist für die konstante Präzision beim Schießen verantwortlich und daher nicht selten Ursache vieler Treffer-Probleme.

Das gibt es zu beachten

Manche Hersteller richten ihre Modelle auf spezielle Montagearten aus, sodass nicht jeder Waffentyp zu jeder Zieloptik passt. Außerdem sind sowohl auf den Waffen, als auch an den Zieloptiken teilweise schon Montagen vorhanden. Daher ist es empfehlenswert bei dem Kauf von Jagdwaffen oder Zielfernrohren gleich über die Montage nachzudenken.

Montagen für die Jagd

Im Gegensatz zu festen Verbindungen zwischen Waffe und Zielfernrohr, den sogenannten „Festmontagen“ werden für zum Jagen meist „abnehmbare Montagen“ eingesetzt. Grund dafür sind die vielen Einsatzbereiche des Jägers und damit seine Anforderung an ein schnell abnehmbares Zielfernrohr. Meist spielt das bei einläufigen Kugelwaffen eine Rolle, wenn der Jäger sein lichtstarkes großes Ansitzglas gegen ein Drückjagd-Glas oder Leuchtpunktzielgeräte austauchen will. Aber auch bei kombinierten Waffen, kann ein schnelles Abnehmen der Jagdoptik notwendig sein, wenn auf bewegliche Ziele ein Schrotschuss angetragen werden soll. Die große Herausforderung stellt dabei die unveränderte Treffpunktlage dar, was die Grundlage für einen treffsicheren Schuss ist.

Welche Montagen gibt es?

In Europa sind heute Montagen, die nach dem Schwenkprinzip funktionieren, am häufigsten auf Jagdwaffen anzutreffen. Dabei lassen sich zwei Typen unterscheiden, je nachdem ob das verriegelnde Schlösschen auf der Waffe oder am Zielfernrohr angebracht ist.

Eine weitere verbreitete Montageart ist die „Einhak-Montage“, worunter in der Regel die bekannte Suhler Einhakmontage verstanden wird. Die Installation dieser Montage ist sehr aufwändig und stellt höchste Anforderungen an den Büchsenmacher. Dadurch zählt die, mit viel Aufwand und in einem großen Anteil an Handarbeit gefertigte Montage zu den teuersten ihrer Art.

Weitere Montagearten sind Aufschub- und Aufkippmontagen. Sehr bekannt ist die amerikanische Weaver-Schiene, für die viele Ringmontagen erhältlich sind. Falls Du Dich für eine von diesen Montagen entscheidest, solltest Du vorher die genaue Breite der Schiene bestimmen. Beide Montagen sind schussfest und preiswert, jedoch unterliegen sie in der Genauigkeit im Vergleich zu Einhak- oder Schwenkmontagen.

Eine weitere Montageform ist die „Leupold Quick Release“ des amerikanischen Herstellers Leupold. Sie ähnelt im Grundaufbau einer Festmontage, wobei das Zielfernrohr durch die Bedienung von Hebeln leicht von der Waffe getrennt werden kann. Diese Montage ist ebenfalls sehr schussfest, Nachteil ist jedoch die fehlende Hebelsicherung, die beim Durchstreifen von Dickungen möglicherweise zu Problemen führen könnte.

Auch erhältlich ist die Blaser Sattelmontage. Hier sind lediglich in der Waffe vier Ausfräsungen angebracht, ansonsten werden an der Waffe selbst keine Montageteile befestigt. Durch Schwenkhebel wird das Zielfernrohr von der Waffe gelöst. Vorteil dieser Montageart ist, dass keine Montageteile an der Waffe angebracht sind, die bei einem Schuss über Kimme und Korn störend wären.

Damit ist die Liste der vorhandenen Montagearten jedoch noch nicht vollständig. Es gibt eine große Anzahl weiterer Modelle, die jedoch nicht so weit verbreitet sind. Jetzt musst Du je nach Geschmack, Geldbeutel und Einsatzzweck eine Entscheidung treffen.

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