Zuhause für unterwegs

Du planst den nächsten Urlaub und Dir fehlt dafür noch das passende Zelt? Dann lies weiter und infomiere Dich darüber welche Zeltarten es gibt, und was man beim Zeltkauf beachten muss.

Welche Zelte gibt es?

Wir möchten Dir hier einen Überblick über die wichtigsten Zeltarten geben.

  • Kuppelzelte
  • Geodäten
  • Tunnelzelte

Wesentliches Unterscheidungskriterium ist die Form des Zeltes. Weiter kann noch danach unterschieden werden, wie viele Personen im Zelt schlafen können und ob es besondere Funktionen gibt wie Autodachzelte.

Klassiker: Kuppelzelte

Der Klassiker unter den Zelten. Durch leichtes Gewicht und einen soliden Stand überzeugt diese Zeltform bis heute. Durch die igluartig aussehende Konstruktionsform steht ein Kuppelzelt von selbst. Zusätzlich sollte es gegen Wind zur Sicherheit trotzdem noch mit Heringen und Abspannleinen befestigt werden. Je nach Witterungsbedingungen kann entweder nur das Innenzelt, Innen- und Außenzelt oder zusätzlich noch eine extra Außenplane für heiße Gegenden verwendet werden.

Zum Klassiker entwickelt haben sich diese Zelte auch, weil sie durch wenige Einzelteile leicht aufzubauen sind. Meist können diese Zelte sogar von einer einzelnen Person getragen werden.

Aus dem Grundtyp Kuppelzelt kannst Du dann nach weiteren Kriterien wie Gewicht, Personenanzahl, Wassersäulenwert und Preise das für Dich passende Zelt auswählen. Kuppelzelte weisen in der Regel ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auf und sind gute Allround-Zelte.

Tunnelzelt

Das Tunnelzelt ist im Vergleich zum Kuppelzelt nicht freistehend. Dafür verfügt es aber über ein großes Platzangebot bei geringem Gewicht und ist damit optimal für Trekkingtouren geeignet. Besonders große Personen profitieren auch von der langen Form des Zeltes.

Windstabile Geodätzelte

Sturmstabilste Zeltform, die es gibt. Deshalb wird diese Konstruktionsform, die durch mehrere Gestänge-Kreuzungen ihre Stabilität gewinnt, auf Expeditionen für härteste Wetterbedingungen eingesetzt. Durch die zusätzlichen Gestänge ist ein Geodätzelt etwas schwerer und nicht so schnell aufzubauen, wie ein Kuppelzelt. Durch die besonders Sturmsicherheit sind Zelte dieser Form meist hochpreisiger.

Nach diesen grundsätzlichen Informationen über Zelte wollen wir jetzt noch ein paar Fragen rund ums Zelte für Dich beantworten.

Wie reinigt man Zelte?

Damit Du lange von Deinem neu erworbenen Zelt profitieren kannst, ist es wichtig ab und zu eine Putzaktion durchzuführen.

Egal ob nach dem letzten Zelturlaub oder vor der neuen Campingsaison. Zuerst ist es wichtig das Zelt aufzubauen und zu prüfen, ob noch alles Zeltzubehör wie Heringe oder Abspannleinen vorhanden sind.

Leichte Verschmutzungen

Leichten Verschmutzungen auf dem Außenzelt lassen sich am besten mit klarem Wasser reinigen. Einfach den Gartenschlauch anschließen, Microfasertuch oder weiche Bürste in die Hand nehmen und los geht’s. Problematisch ist die Benutzung eines Schwammes, da damit die Oberfläche des Außenzeltes leicht verkratzt werden kann.

Bei der Reinigung lässt sich auch gut erkennen, ob Dein Zelt neu imprägniert werden sollte. Das ist der Fall, wenn das Wasser nicht mehr gut abperlt.

Innenreinigung des Zeltes

Blitzt und blinkt Euer Zelt jetzt von außen, steht nun die Innenreinigung an. Dazu groben Schmutz mit einem Handbesen oder einem Handstaubsauger entfernen. Gut zu erkennen, sind nach der Reinigung von außen undichte Nähte und Löcher. Diese am besten markieren und später flicken.

Anschließend die Innenwände mit Wasser und einem Tuch vorsichtig abwischen und am Ende den Zeltboden.

Genügt dies nicht, weil die Verschmutzungen angetrocknet sind, oder Dein letztes Zeltabenteuer in einer Schlammpartie geendet hat, empfiehlt es sich das gesamte Zelt mit lauwarmem Wasser in der Badewanne zu waschen. Mit einem extra Zeltwaschmittel kannst Du Dir ganz sicher sein, dass die Materialeigenschaften nicht zerstört werden.

Auf keinen Fall in der Waschmaschine!

Zum Schluss Trocknen

Nach der ganzen Reinigung muss das Zelt jetzt sorgfältig trocknen. Sonst kann sich Schimmel bilden und das Material wird spröde. Das Außenzelt trocknet am besten, wenn es in der Sonne aufgebaut bleibt, während man das Innenzelt in der Zwischenzeit auf eine lange Wäscheleine oder eine Hecke gehängt werden kann.

Für ganz fleißige oder richtig verschmutzte Zelte steht jetzt noch die Reinigung der Reißverschlüsse mit einer Zahnbürste an.

Wie imprägniere ich mein Zelt?

Von Zeltherstellern wie Vaude werden spezielle Mittel je nach Ausgangsmaterial angeboten. Unterscheiden lassen sich dabei Sprays und Mittel für die Flüssigimprägnierung. Je nach Mittel sind auch eine weitere Besonderheiten wie ein UV-Schutz dabei. In der Produktinformation Deines Mittels oder auf der Internetseite Deines Herstellers kannst Du dann nachlesen, wie die Imprägnierung erfolgen muss.

Hoffentlich konnten wie Dir jetzt erste wichtige Informationen rund ums Zelten geben. Jetzt kannst Du Dich selbst auf die Suche nach dem richtigen Schnäppchen machen!

Bei Revierheld gibt es Zelte von Herstellern wie 

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